Das größte Problem der Deutschen Bahn ist endlich vom Tisch



Die Verhandlungen zwischen GDL und Deutsche Bahn haben endlich Früchte getragen. Beide Seiten bestätigen, dass es eine Einigung gegeben hat. Bahnfahrer können kurz vor Ostern also aufatmen: Mit weiteren Arbeitskämpfen und Streiks ist nicht zu rechnen.

GDL und Bahn einigen sich endlich: Die Streikerei ist vorbei

Es klingt beinahe zu schön, um wahr zu sein: Die Lokführergewerkschaft GDL und die Deutsche Bahn haben ihre Tarifstreitigkeiten beilegen können und haben sich nach monatelangen Verhandlungen und Streiks endlich geeinigt.

Pendlern und allen Bahnfahrern dürfte damit ein Stein vom Herzen fallen: Denn durch die Einigung stehen erstmal keine weiteren Streiks ins Haus. Vor allem rund um Ostern dürfte das Aufkommen von Fahrgästen wieder ordentlich in die Höhe schnellen, sodass ein Streik der GDL hier fatal gewesen wäre.

Die plötzliche Einigung kommt etwas überraschend, waren doch die Verhandlungen zuletzt spontan seitens der GDL Ende Februar abgebrochen worden, da die Bahn ihn lediglich eine 36-Stunden-Woche statt einer 35-Stunden-Woche anbot.

Wie sieht der neue Lokführertarif aus?

Die genauen Details des neuen Tarifvertrags sind bislang nicht bekannt, diese waren am Abend des 25. März 2024 auch laut der GDL noch zu klären. Beide Parteien erklären, dass man Weiteres erst im Laufe des Dienstags in Form einer Pressekonferenz verkünden wolle.

Da die GDL jedoch in den vergangenen Monaten derart verbissen an der 35-Stunden-Woche für die Lokführer bei vollem Lohnausgleich festgehalten hat, ist davon auszugehen, dass die Gewerkschaft sich in diesem Punkt durchsetzen konnte. Ob die Deutsche Bahn auch bei den anderen Forderungen der GDL klein beigegeben hat, um einen potenziellen siebten Streik zu Osterzeit abzuwenden, ist nicht bekannt.

Für die Deutsche Bahn und die Fahrgäste löst sich damit jedoch das Damoklesschwert auf, das seit etlichen Monaten für Ungewissheit und Frust gesorgt hat. Nun dürfte also alles hoffentlich wieder in geordneten Bahnen verlaufen – und das kann die Deutsche Bahn gerade gut gebrauchen, wenn man die Unternehmensziele für das laufende Jahr erreichen will.



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