Die besten 4K-TVs für PS5, Series X und PC


Wer auf der PS5, Xbox Series X oder dem PC beste Grafik genießen möchte, kommt um einen 4K-Fernseher kaum herum. GIGA stellt die besten Gaming-TVs vor und erklärt, was es vor einem Kauf zu beachten gilt.

Die besten 4K-Gaming-Fernseher: Alle GIGA-Empfehlungen im Überblick

Der wachsende Funktionsumfang von TV-Geräten macht die richtige Wahl immer schwieriger. GIGA stellt Gaming-TVs verschiedener Preiskategorien vor, die sich alle besonders gut zum Zocken in 4K eignen. Außerdem gehen wir auf die wichtigsten Funktionen solcher Fernseher ein und erklären, welche davon für Gamer tatsächlich relevant sind.

GIGA-Tipp LG NANO866PA Preistipp Hi­sense AE7200F Samsung AU8079 LG OLED C17LB Sony A80J
  • HDMI 2.1
  • Schwacher HDR-Effekt
  • Integrierter Spielemodus
  • Schwacher Sound
  • Geringer Input-Lag
  • Nur 60 Hz
  • G-Sync & FreeSync
  • Kein HDR10+
  • Exzellente Bildqualität
  • Hoher Preis
ab 699 Euro

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Deshalb könnt ihr GIGA vertrauen

Wir betreiben für jeden Artikel dieser Art intensive Recherche, damit wir das gewonnene Wissen hinterher kompakt und vor allem verständlich an unsere Leserinnen und Leser weitergeben können. Ebenso werden alle gelisteten Produkte stets mit Sorgfalt ausgewählt und ebenso verschiedene Einsatzzwecke sowie Preissegmente berücksichtigt. Weitere Infos zu unseren Kaufberatungen findet ihr übrigens im Artikel „So beraten wir“.

Ich selbst begeistere mich bereits seit meiner Kindheit für Videospiele und die dafür notwendige Hardware. Meinen ersten eigenen Gaming-Rechner habe ich bereits im Jahr 2012 zusammengebaut und seitdem sind noch zahlreiche weitere gefolgt. Jegliches Wissen in Bezug auf Games sowie (PC) Hardware habe ich mir über die Jahre also selbst angeeignet – oft zur Freude meiner Familie oder meines Freundeskreises. Dort bin ich meist die erste Anlaufstelle wenn es darum geht, etwas zu reparieren oder sie bei der Anschaffung neuer Geräte zu beraten.

Für diesen Artikel wurde ich außerdem tatkräftig durch den wertvollen Input meiner beiden geschätzten Kollegen Frank Ritter und Robert Kohlick unterstützt. Während Frank sich selbst bestens mit Fernsehern auskennt, ist Robert stets auf dem Stand der Dinge was Gaming-Hardware und mehr angeht. Um euch also den bestmöglichen Überblick verschaffen zu können, haben wir uns neben eigenen Erfahrungen auch auf Nutzerwertungen sowie externe Testinstitutionen wie test.de gestützt.

LG NANO866PA

GIGA-Tipp Der LG 55NANO866PA ist einer der wenigen Fernseher in seiner Preisklasse, der richtiges HDMI 2.1 bietet. Denn für weniger als 700 Euro stehen euch bei diesem Modell zwei der besagten Ports zur Verfügung – VRR und ALLM inklusive. Das macht den Fernseher zur idealen Wahl für preisbewusste Gamer. Ebenso löblich ist der äußerst geringe Input-Lag von gerade mal 6 ms im 120-Hz-Modus. Wer den Fernseher mit 60 Hz betreibt, braucht sich aber nicht zu fürchten, denn auch da fällt die Eingabeverzögerung mit 16 ms äußerst gering aus. Ein konfigurierbarer Spielmodus gehört ebenfalls zur Ausstattung.

Ganz perfekt ist der Fernseher trotzdem nicht, was sich vor allem im wenig überzeugenden HDR-Effekt und dem eher schwachen Local Dimming zeigt. Wer das Gerät allerdings primär zum Zocken nutzen möchte, erhält mit dem LG NANO866PA einen zukunftsorientierten Gaming-TV, der alle relevanten Funktionen zum fairen Preis bietet.

Vorteile

  • HDMI 2.1 (inkl. VRR und ALLM)
  • Konfigurierbarer Spielmodus
  • Geringer Input-Lag
  • Breiter Blickwinkel

Nachteile

  • Wenig überzeugender HDR-Effekt
  • Schwaches Local Dimming
  • Kein HDR10+

Hisense AE7200F

Preistipp Der Hisense 55AE7200F ist ein wahres Preis-Leistungs-Wunder. Für deutlich unter 500 Euro erhaltet ihr einen soliden 4K-Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 55 Zoll. Darüber hinaus verfügt er einen Game-Mode, der den Input-Lag bei Bedarf auf unter 20 ms herabsenkt. Damit bewegt er sich in dieser Hinsicht zwar eher im Mittelfeld, in dieser Preisklasse ist das aber durchaus ein akzeptabler Wert.

Hisense AE7200F (55 Zoll)

Hisense AE7200F (55 Zoll)

Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 02.08.2022 06:56 Uhr

Auch die verhältnismäßig geringe Bildwiederholrate von maximal 60 Hz und das Wegbleiben weiterer praktischer Gaming-Funktionen sind für diesen Preis zu verschmerzen. Insgesamt handelt es sich hierbei um einen gelungenen gaming-tauglichen TV, der außerdem noch HDR10/HDR10+ sowie „Hybrid Log Gamma“ (HLG) unterstützt. Wer zusätzlich Serien und Filme genießen möchte, sollte für ein optimales Erlebnis allerdings eine Soundbar in Erwägung ziehen.

Vorteile

  • Integrierter Spielmodus
  • Geringer Input-Lag
  • Hoher Kontrast

Nachteile

  • Verbesserungswürdige Software
  • Schwacher Sound

Samsung AU8079

Ein empfehlenswertes Einsteigermodell ist der Samsung GU55AU8079. Zwar ist bei dem 4K-Fernseher nur ein Panel mit einer maximalen Bildwiederholrate von 60 Hz verbaut, dennoch eignet sich das Gerät ideal für Gamer. Das liegt mitunter am integrierten Spielmodus, der sich automatisch zuschalten lässt. Somit beläuft sich der Input-Lag hier auf lediglich 11 ms, was ein hervorragender Wert ist.

Samsung AU8079 (55 Zoll)

Samsung AU8079 (55 Zoll)

Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 02.08.2022 06:16 Uhr

Das findet sich in dieser Preiskategorie eher selten. Gepaart mit der farbgetreuen Darstellung, stellt der Samsung GU-55AU8079 also ein gelungenes sowie preiswertes Gesamtpaket dar – vor allem Besitzer einer PS4 oder XBox One dürften hier voll auf ihre Kosten kommen.

Vorteile

  • Automatischer Spielemodus
  • Geringer Input-Lag
  • Natürliches Bild

Nachteile

  • Geringe Bildwiederholrate
  • Mittelmäßiger Sound

LG OLED C17LB

Der LG OLED 55C17LB lässt wirklich kaum mehr Wünsche offen. Die hier aufgeführte Variante ist 55 Zoll groß und verfügt über eine 4K-Auflösung. Es gibt den Fernseher noch in 65 oder sogar 77 Zoll, der Preis ist dann aber entsprechend höher. Auch eine 48-Zoll-Version gibt es. Die ist nicht nur etwas günstiger, sondern aufgrund ihrer Größe für manch einen sogar noch eine Option für den Schreibtisch. Weiterhin verfügt der Fernseher über vier HDMI-2.1-Ports, eine variable Bildwiederholrate (VRR) sowie einen Auto Low Latency Mode (ALLM) – Funktionen, die gleichermaßen für Konsole und PC von Vorteil sind.

LG OLED C17LB (55 Zoll)

LG OLED C17LB (55 Zoll)

Statt 998,32 Euro. Top-OLED-TV mit 55 Zoll/4K und neuester Technik. Unterstützung für Dolby Vision, VRR, ALLM, 120 Hz. 4× HDMI 2.1 für optimale Kompatibilität mit PS5 und Xbox Series.

Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 02.08.2022 03:37 Uhr

Die maximale Bildwiederholrate liegt bei 120 Hz und passt sich dynamisch an, um so ein möglichst ruhiges Bild zu gewährleisten. Was Besitzer einer Nvidia- oder AMD-Grafikkarte besonders freuen dürfte: Dieses Modell unterstützt sowohl G-Sync als auch FreeSync und kann dadurch verzerrte Bilder (Tearing) durch Synchronisation der Bildraten zwischen Grafikkarte und Fernseher verhindern. Der Input Lag wird damit ebenfalls verringert. Wer das nötige Kleingeld hat, erhält hier also einen rundum gelungenen Gaming-TV, der sich sowohl für das Zocken mit der Konsole als auch dem PC bestens eignet.

Vorteile

  • HDMI 2.1 (inkl. VRR und ALLM)
  • Unterstützt G-Sync & FreeSync
  • Geringer Input-Lag
  • Exzellente Bildqualität für alle Inhalte
  • Guter Sound

Nachteile

Sony A80J

Der Sony XR-55A80J ist die perfekte Ergänzung für eure PS5. So wird der Fernseher jedenfalls seitens des Herstellers beworben. Euch stehen demnach zwei HDMI-2.1-Ports zur Verfügung, die das Zocken in 4K und 120 Hz ermöglichen. Zusätzlich erkennt das Fernsehgerät eure PS5 und schaltet bei Bedarf automatisch in den Spielmodus – dadurch verringert sich der Input-Lag auf 17 ms bei 60 Hz beziehungsweise 9 ms im 120-Hz-Modus. Das sind exzellente Werte, wobei das in dieser Preisklasse zu erwarten ist.

Sony A80J (55 Zoll)

Sony A80J (55 Zoll)

Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 02.08.2022 06:29 Uhr

Dank eines längst überfälligen Firmware-Updates kommt ihr auf dem Gerät außerdem endlich in den Genuss der variablen Bildwiederholrate (VRR). Somit handelt es sich beim A80J um einen mehr als empfehlenswerten 4K-Fernseher, der auch abseits von Gaming für viel Freude sorgen dürfte.

Vorteile

  • HDMI 2.1 (inkl. VRR)
  • Geringer Input-Lag
  • Helles Display
  • Solider Sound

Nachteile

Darum lohnt sich der Kauf eines Gaming-Fernsehers

Hoher Input-Lag oder zu geringe Bildwiederholraten waren bisher die Hauptgründe, warum sich vor allem PC-Spieler davor gescheut haben, einen Fernseher anstelle eines Monitors zu verwenden. Inzwischen gibt es immer mehr Geräte, die genau in diesen Disziplinen trumpfen wollen. Selbst G-Sync als auch FreeSync stehen euch mittlerweile bei einigen Modellen zur Verfügung.

  • Spiele können mit einer größeren Bildschirmfläche umso immersiver erlebt werden. Umso mehr mit passenden Lautsprechern oder einer zusätzlichen Soundbar.
  • Adieu Schreibtisch! Nach einem anstrengenden Tag könnt ihr euch es auf dem Sofa oder Bett bequem machen und gemütlich von dort aus zocken. Vor allem Konsolen sind für so ein Szenario perfekt geeignet, wobei das mit Gaming-PCs natürlich genauso gut funktioniert.
  • Moderne Gaming-Fernseher schöpfen erst das volle Potenzial aktueller Konsolen wie der PS5 oder Xbox Series X aus – sie erlauben es euch nämlich, Spiele jenseits der 60 FPS in strahlender 4K-Grafik zu erleben.

Spielen auf dem Fernseher: Darauf solltet ihr achten

Die wichtigsten Merkmale eines Fernsehers sind zunächst die Auflösung sowie die Bildschirmdiagonale. Bei ersterem haben wir uns bewusst ausschließlich für Geräte mit 4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) entschieden. Besagte Auflösung hat sich inzwischen zum Standard etabliert, ist zukunftssicher und Besitzer einer PS5 oder Xbox Series X können ihre Spiele so in bester Grafik genießen. Aber auch kleinere und ältere Konsolen wie die Nintendo Switch, die PS4 und die Xbox One (S) lassen sich anschließen – in diesem Fall wird das Bild oft in Full-HD (1.920 × 1.080) vom Fernseher hochskaliert. Die Qualität des sogenannten „Upscalings“ hängt dabei direkt von der Güte der Bildverarbeitungsmechanismen ab.

Was die Größe des Fernsehers angeht, so ist ein Gerät mit einer Größe von 55 Zoll (139 cm Bildschirmdiagonale) zu empfehlen. Kleinere Gaming-TVs haben unter anderem den Nachteil, dass ihre Bildwiederholrate auf 60 Hz limitiert ist. An sich ist das kein Problem, im Hinblick auf die aktuelle Konsolengeneration ist es aber sinnvoll, wenn euer Fernseher 120 Hz oder mehr darstellen kann.

Im folgenden Video findet erhaltet ihr noch mehr hilfreiche Tipps zum Kauf eines Fernsehers:

Gaming Mode

Einen Gaming Mode bzw. Spielemodus besitzen viele moderne Fernseher. Wenn ihr diesen aktiviert, werden automatisch Bildverbesserungsalgorithmen aus- und andere Modi eingeschaltet, um den zuvor erwähnten Input-Lag so gering wie möglich zu halten. Wir empfehlen euch, beim Kauf, darauf zu achten, ob das jeweilige Gerät über so einen Modus verfügt und ihn beim Zocken dann auch zu aktivieren. Um den Input-Lag beim Spielen so gering wie möglich zu halten, solltet ihr zusätzlich jede Form des „Motion Smoothing“ ausschalten, den Fernseher per LAN-Kabel an euren Router anschließen, Original-Controller verwenden, die Controller-Firmware auf dem neuesten Stand halten und, bei hektischen Online-Games, den Controller möglicherweise sogar per USB-Kabel an die Konsole anschließen. Fazit: Braucht ihr.

HDMI 2.1

Bei den Anschlüssen sollte der Fernseher im Idealfall HDMI 2.1 unterstützen – das ist aktuell nur bei wenigen und teuren Modellen der Fall. Der neue Standard weist eine höhere Bandbreite auf als die Vorgänger und ist Pflicht, wenn man in 4K mit höheren Bildraten als 60 FPS spielen möchte. Gerade für die PS5 und Xbox Series X ist das relevant. Auch 8K-Gaming mit bis zu 60 FPS wird durch HDMI 2.1 ermöglicht. Wer nur auf älteren Konsolen spielen oder weniger Geld ausgeben möchte, kann aktuell aber noch auf HDMI 2.1 verzichten. Momentan handelt es sich eher um eine Investition in die Zukunft. Fazit: Braucht ihr, wenn ihr das volle Potenzial der neuen Konsolengeneration ausschöpfen wollt.

Bildwiederholrate: 60 vs. 120 Hz

Die Bildwiederholrate bezeichnet die Anzahl der Bilder, die ein Fernseher maximal pro Sekunde darstellen kann. 60 Hz sind Standard, 120 Hz sind gut und zukunftssicher. Xbox One S/X, PS4/PS4 Pro und Nintendo Switch geben in der Regel nur 60 FPS aus, notwendig sind 120 Hz aktuell also noch nicht. Für die aktuelle Konsolengeneration ergibt es vor allem dann Sinn, auf eine hohe Bildwiederholrate zu achten, wenn HDMI 2.1 gegeben ist. Außerdem bedeutet 120 Hz durchschnittlich weniger Input-Lag und kann sich somit auch für ältere Konsolen lohnen. Fazit: Ihr braucht 120 Hz nicht unbedingt, wir empfehlen es aber trotzdem, wenn das Budget es hergibt.

Input-Lag

Der bislang größte Nachteil, den Fernseher gegenüber Monitoren hatten, war der verhältnismäßige hohe Input-Lag. Der hängt neben der Reaktionszeit noch von weiteren Faktoren wie der Auflösung und der Bildwiederholrate des Fernsehers ab. Der Input-Lag stellt somit die benötigte Gesamtdauer aller Prozesse dar, um eure Eingaben entsprechend zu registrieren und sie anschließend auf dem Fernseher anzuzeigen. Anders formuliert: Input-Lag ist die Zeit zwischen dem Tastendruck und der Reaktion des Bildes. Je geringer dieser Wert ist, desto direkter fühlt sich die Steuerung an. Ein Input-Lag von 16 ms oder weniger ist insbesondere für reaktionsschnelle Spiele zu empfehlen – 16 ms entspricht in etwa der Anzeige eines Frames bei 60 FPS.

Aber auch andere Faktoren als nur das Fernseher-Modell spielen in den Input-Lag hinein: Die aktuell dargestellte Framerate, ob im Spiel VSync aktiv ist, die Qualität der Internetverbindung (bei Online-Games), der Controller und ob ob der Fernseher Bildverbesserungsalgorithmen nutzt. Fazit: Je geringer, desto besser.

Variable Refresh Rate (VRR)

„Variable Refresh Rate“ (VRR) bedeutet, dass der Fernseher seine Bildwiederholrate an die Framerate anpasst, dass also Bildwiederholrate und Framerate kontinuierlich synchronisiert werden – deswegen wird die Funktion teilweise auch Adaptive Sync genannt. Dieses bislang nur in neueren und hochpreisigen Fernsehern verbaute Feature sorgt für ein ruhigeres Bild ohne Risse (Tearing), mit geringerem Input-Lag und weniger stark wahrnehmbaren Mikrorucklern – zumindest wenn die Konsole beziehungsweise der angeschlossene PC die Technik unterstützen.

Informiert euch aber unbedingt, ob der Fernseher die konkret benötigte VRR-Technologie, also FreeSync oder G-Sync, unterstützt. VRR ist in der Regel eine Funktion von Geräten, die auch über HDMI 2.1 verfügen. Fazit: Nur dann empfohlen, wenn das Budget es hergibt.

Im folgenden Video klären wir alle Fakten zum Thema FPS und Hz:

Auto Low Latency Mode (ALLM)

Der „Auto Low Latency Mode“ (ALLM) ist keine einzelne Technologie, sondern Teil von HDMI 2.1. Es handelt sich im Grunde um eine Komfortfunktion, die dafür sorgt, dass der Fernseher „merkt“, wenn eine Spielkonsole angeschlossen ist und läuft. Sie stellt automatisch diverse Einstellungen auf solche um, die für einen geringen Input-Lag optimiert sind. ALLM wurde in Zusammenarbeit von Microsoft mit verschiedenen Fernseher-Herstellern entwickelt. Fazit: Braucht man nicht, wenn man die benötigten Einstellungen selbst trifft.

High Dynamic Range (HDR)

HDR (High Dynamic Range) bedeutet, dass Spiele mit größerem Kontrast und Dynamikumfang dargestellt werden können. So sieht ein Sonnenaufgang in The Last of Us oder eine Strandszenerie in Forza Horizon im Idealfall noch einmal deutlich heller, blendender und damit hübscher aus. HDR bieten fast alle neuen Fernseher an, allerdings variiert die Qualität von HDR stark. Wir empfehlen euch, HDR auszuprobieren und, sollte der Effekt nicht überzeugen, das Bild weiter in normalem SDR anzeigen zu lassen. Fazit: Braucht ihr nur, wenn der HDR-Effekt überzeugend ist.

Alle wichtigen Infos rund um das Thema HDR erfahrt ihr übrigens auch in diesem Video:

Local Dimming

Durch sogenanntes „Local Dimming“ oder, besser, „Full-Array Local Dimming“ (FALD) können Kontraste sowie der HDR-Effekt auf LCD-basierten Fernsehern verbessert werden, indem Teile des Bildschirms mit dunklen Farben weniger stark rückbeleuchtet werden müssen. Die Funktion spielt aber nur bei dunklen Bildern eine merkliche Rolle. Local Dimming kann in Zonen geregelt werden – je mehr Zonen, desto besser. OLED-Fernseher brauchen kein Local Dimming, da hier die Pixel selbst leuchten. Die Qualitätslevel in absteigender Reihenfolge:

  1. OLED
  2. FALD
  3. Local Dimming
  4. Edge-LED/Edge-lit

Fazit: Für Filme und Serien gut, zum Zocken nicht unbedingt notwendig.

Black Frame Insertion (BFI)

Bei der „Black Frame Insertion“ (BFI) handelt es sich um genau das – zwischen jedes eigentliche Bild werden schwarze, also leere, Bilder (Frames) eingefügt. Somit verdoppelt sich theoretisch die Anzahl der gezeigten Bilder und Bewegungen erscheinen deutlich ruhiger. Wie gut die Technologie am Ende tatsächlich funktioniert, hängt aber auch stark vom jeweiligen Fernseher ab. In manchen Fällen kann das schnelle Flackern aber als unangenehm empfunden werden. Ein weiterer Nachteil bestehet außerdem oft darin, dass VRR hierfür ausgeschaltet sein muss und das Bild nochmal etwas dunkler ist. Fazit: Eine vielversprechende Technologie, die sich aufgrund einiger Nachteile (noch) nicht in jedem Fall lohnt.



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